Wissen
Das Feld einer Klangreise
Zu allen Texten im Wissensbereich: Hier schreibe ich aus meiner eigenen Arbeit und Sicht.
Wenn ich sage, ein Stück hat ein Feld, beschreibe ich meine spirituelle Erfahrung beim Komponieren und Hören. Dieser Teil meiner Arbeit lässt sich mit keinem Messgerät prüfen; gleichzeitig kommt es mir darauf besonders an.
Jedes Ding hat ein Feld
KI-erzeugtIch gehe davon aus, dass jedes Ding ein Informationsfeld hat. Nach meiner Erfahrung kann ich mich über die Sache selbst darauf ausrichten und Eindrücke daraus erhalten. Das gilt in meinem spirituellen Modell für einen Stein, einen Ort, einen Menschen und auch für ein Musikstück.
Ein solches Feld ist in meiner Wahrnehmung nichts Fertiges. Bei einem Song baut es sich auf, während ich ihn produziere, und verändert sich weiter, während Menschen ihn hören und sich darauf einlassen.
Welche Begriffe ich hier benutze
Ein älterer Fachbegriff aus der Entwicklungsbiologie. Er bezeichnet dort eine Gruppe früher Zellen, deren Entwicklung zu einem Gewebe oder Organ gemeinsam reguliert wird. Rupert Sheldrake hat diesen Begriff später in eine andere, nicht bestätigte Feldhypothese eingeordnet. Für das Feld eines Musikstücks ist „morphisches Feld“ daher der genauere Ausdruck.
Morphisches Feld
Rupert Sheldrakes Oberbegriff für ein angenommenes Ordnungsfeld von Formen oder Verhaltensmustern. Ein solches Feld soll von ähnlichen früheren Systemen beeinflusst werden. Wissenschaftlich verlässlich nachgewiesen ist das nicht; ich verwende den Ausdruck für meine eigene spirituelle Erfahrung mit Musik.
Morphische Resonanz
Sheldrakes Bezeichnung für den angenommenen Einfluss früherer ähnlicher Muster auf spätere. Sein Beispiel: Ratten an einem neuen Ort sollen eine Aufgabe leichter lernen, wenn andere Ratten sie zuvor bereits gelernt haben. Das ist eine umstrittene Hypothese und nicht dasselbe wie akustische Resonanz.
Informationsfeld
Mein Arbeitsbegriff für das Feld, das sich für mich beim Komponieren mit Informationen und Qualitäten füllt. Dazu gehören die Schwingung und Absicht, mit der ich schreibe, aber auch Melodie, einzelne Töne, Tempo und Frequenzen. Am Ende verbinde ich die Musik in einer Meditation mit weiteren Informationen. Das ist keine Bezeichnung aus der Entwicklungsbiologie und kein gemessener Speicher in der Audiodatei.
Mein spiritueller Ausdruck für die Erfahrung, dass ein Feld nicht statisch wirkt und dass beim Hören eine wechselseitige Beziehung entstehen kann. Ich beschreibe damit eine persönliche Wahrnehmung, keinen gemessenen Mechanismus.
Woher der biologische Begriff kommt
Der Ausdruck „morphogenetisches Feld“ ist älter als Rupert Sheldrake. In der Entwicklungsbiologie entwickelten Alexander Gurwitsch, Hans Spemann und Paul Weiss im frühen 20. Jahrhundert Feldvorstellungen, um die gemeinsame Formbildung von Zellgruppen zu beschreiben.
Ein Beispiel aus der Embryonalentwicklung
Ein frühes Gliedmaßenfeld ist eine Gruppe von Zellen, aus der später etwa ein Bein entsteht. Wird dieses Feld im Experiment versetzt oder teilweise entfernt, können die verbliebenen Zellen ihre Entwicklung anpassen und dennoch eine vollständige Gliedmaße bilden. Heute untersucht die Entwicklungsbiologie dabei konkrete genetische, chemische, mechanische und bioelektrische Steuerungen. Sie nimmt dafür kein nichtlokales Gedächtnisfeld an.
Was Sheldrake daraus gemacht hat
Rupert Sheldrake erweiterte den Feldgedanken 1981. Bei ihm ist ein „morphisches Feld“ eine allgemeine, angenommene Ordnung für Formen und Verhaltensweisen. Durch „morphische Resonanz“ sollen ähnliche frühere Systeme spätere beeinflussen: Was oft geschehen ist, soll leichter wieder geschehen. In einem seiner Beispiele müssten Ratten an einem neuen Ort eine Aufgabe schneller lernen, nachdem andere Ratten sie zuvor gelernt haben.
Diese Hypothese wurde nicht verlässlich unabhängig bestätigt und gehört nicht zu den anerkannten Erklärungsmodellen der Biologie oder Physik. Insbesondere ist nicht nachgewiesen, dass Audiodateien ein solches Feld besitzen oder dass häufiges Hören seine Wirkung verstärkt.
Was ich damit bei meiner Musik meine
Wenn ich vom Feld eines Stückes spreche, übertrage ich Sheldrakes Vorstellung auf meine eigene spirituelle Arbeit. Ich erlebe beim Komponieren und Hören etwas, das ich als wachsendes Informations- oder Bewusstseinsfeld beschreibe. Das ist meine Deutung einer Erfahrung, keine wissenschaftliche Folgerung aus der Entwicklungsbiologie.
Wie das Feld eines Stückes entsteht
Es entsteht beim Komponieren. Ich bin dabei selbst in einer bestimmten Schwingung, und zusammen mit meinen geistigen Helfern lade ich das Feld mit den Informationen auf, um die es gehen soll. Die Absicht und die Energie, mit denen ich schreibe, fließen mit ein. Auch die Melodie, jeder einzelne Ton, das Tempo und die verwendeten Frequenzen stimme ich darauf ab. Ausführlich steht das unter Komponieren mit der geistigen Welt.
Wenn die Musik fertig ist, verbinde ich sie in einer Meditation mithilfe meiner geistigen Helfer mit weiteren Informationen. Dazu gehören bestimmte Symbole und Zahlen, Informationen aus Karten, Kristallen und andere Bestandteile meiner spirituellen Arbeit. Für mich wandert all das in das Informationsfeld des Songs.
Bei einigen Stücken lässt sich das konkret benennen: Bei Avalon sind es Kristall-Informationen und eine energetische Aufladung über das Feld, bei Typhon Informations-Essenzen der geistigen Welt, bei Fotobeta Parameter aus der Zusammenarbeit mit meiner geistigen Führung.
Was beim Hören geschieht
Die Komposition beginnt im wachen Tagesbewusstsein und wird dann ruhiger. Viele Menschen erleben dabei, dass ihr System herunterfährt. Ob und in welchem begrenzten Sinn sich Aktivität beider Gehirnhälften stärker abstimmt, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Mehr dazu steht unter Angewandte Produktions- und Wirktechniken und Wenn beide Gehirnhälften in denselben Takt kommen.
Nach meiner Erfahrung kann in diesem Zustand eine Verbindung mit dem Feld der Musik entstehen. Die Produktionstechniken, Kopfhörer, Frequenzen und der Raumklang können das Loslassen unterstützen; die behauptete Verbindung mit einem Informationsfeld ist meine metaphysische Deutung und kein gemessener Vorgang.
So richtest du dich darauf aus
Du brauchst dafür keine Technik und keine Vorbereitung. Richte beim Hören einfach deine Absicht auf das Feld dieses Stückes aus. Mehr nicht.
Das Feld wächst mit

In meinem spirituellen Modell wird ein Feld durch mich, durch die geistige Welt und auch durch das Hören geprägt. Ich erlebe häufig gehörte Stücke als leichter zugänglich. Das ist eine persönliche Deutung; eine Übertragung zwischen Hörern oder eine mit der Zahl der Abrufe wachsende Wirkung ist nicht belegt.
Was daraus folgt
In meinem spirituellen Modell kann ein Feld eigenständig und in Wechselwirkung mit dir wirken. So erkläre ich mir, dass ein Stück nicht bei jedem Hören gleich erlebt wird. Tagesform, Erwartung und Gewöhnung sind daneben nüchterne Erklärungen. Mehr dazu unter Warum die Wirkung jedes Mal anders sein kann.
Wo die Setzung anfängt
Nichts davon ist gemessen, und ich stelle es hier auch nicht als Messung dar. Es ist Erfahrungswissen aus meiner Arbeit als Heiler und hat einen anderen Status als eine Messreihe. Ich halte es für tragfähig. Ich behaupte nicht, dass es bewiesen ist.
Für die praktische Entscheidung zählt, was du tatsächlich wahrnimmst und ob dir das Hören guttut. Auch keine besondere Veränderung zu bemerken ist ein mögliches Ergebnis.