Wissen
Häufige Fragen
Zu allen Texten im Wissensbereich: Hier schreibe ich aus meiner eigenen Arbeit und Sicht.
Auf die meisten dieser Fragen gibt es keine bequeme Antwort. Ich schreibe sie trotzdem so hin, wie ich sie sehe.
Ist das Humbug?
Nein. Die in der Mindmusic verwendeten Verfahren sind seit langem beschrieben und untersucht. Was ich nicht behaupte: dass jede einzelne Wirkung bewiesen wäre. Wie belastbar die Forschung zu den einzelnen Frequenzsystemen ist, steht ausführlich in Frequenzsysteme in der Klangarbeit, und dort steht auch, wo sie dünn ist.
Brauche ich diese Musik?
Nein. Meditation, autogenes Training und andere Übungen brauchen diese Musik nicht. Sie kann als Rahmen für das dienen, was du vorhast. Manche Menschen finden mit Musik leichter zur Ruhe, andere ohne.
Wirkt sie sofort?
Nicht verlässlich. Manche Menschen merken schnell eine Veränderung, andere später oder gar nicht. Entspannung braucht oft etwas Zeit, doch es gibt keine belegte Mindestdauer, nach der Frequenzen anfangen zu „greifen“. Gib dir Ruhe und beobachte ohne Erwartungsdruck, wie es dir beim Hören geht.
Wirkt sie bei jedem?
Nein. Erleben und mögliche Reaktionen hängen von Person, Erwartung, Situation, Musikgeschmack und weiteren Einflüssen ab. Eine Bereitschaft, aufmerksam zuzuhören, garantiert keine Wirkung. Brainwave Entrainment ist zudem nicht dasselbe wie Hypnose: Hypnose arbeitet mit fokussierter Aufmerksamkeit und Suggestion, gleichmäßige Tonpulse zunächst nur mit einem akustischen Reiz.
Meeresrauschen empfinden manche Menschen als beruhigend, andere als monoton oder störend. Ebenso können gleichmäßige Pulse und andere Gestaltungsmittel unterschiedlich erlebt werden.
Was ich nicht leisten kann
Ein fertig produziertes Musikstück misst dein EEG nicht und passt seine Pulse nicht in Echtzeit an dich an. Ob eine individuelle EEG-Anpassung wirksamer wäre, ist damit nicht belegt. Meine Stücke verwenden fest geplante Reize; wie dein Hörsystem und dein Erleben darauf reagieren, ist individuell.
Woher weiß ich, ob es bei mir wirkt?
Achte darauf, wie es dir beim Hören tatsächlich geht. Wenn dir bestimmte Klänge oder Stücke unangenehm sind, hör sie nicht weiter; du musst keine vermeintliche Erstverschlimmerung oder verborgene Wirkung aushalten.
Gefällt dir ein Stück, kann es leichter fallen, aufmerksam oder entspannt zuzuhören. Daraus folgt noch nicht, dass sich das Gehirn an eine Zielfrequenz angleicht oder eine bestimmte Wirkung eintritt.
Das Erleben kann sich von Person zu Person und von Sitzung zu Sitzung unterscheiden. Es kann auch sein, dass du keine besondere Veränderung bemerkst. Mögliche Gründe dafür stehen unter Warum das Erleben jedes Mal anders sein kann.
Kann ich einen Song auch anders verwenden?
Ja. Die Stücke sind für bestimmte Zwecke komponiert und technisch ausgerichtet, die angegebenen Verwendungszwecke sind aber nur Vorschläge. Wenn du bei einem Meditationsstück besser einschlafen kannst, dann benutz es dafür.
Muss ich das alles hier lesen?
Nein. Du kannst einen Song auch einfach hören, ohne dich mit dem Hintergrund zu beschäftigen. Die Anwendungshinweise bieten mögliche Hörweisen; der Rest erklärt, mit welchen Absichten und Verfahren die Stücke gestaltet sind.
Warum kosten die Stücke mehr als andere Musik?
Die meisten meiner Stücke haben Überlänge, bis zu einer Stunde. Das erhöht die Arbeitszeit erheblich, weil ich einen Song sehr oft von vorne bis hinten hören muss, um zu prüfen, ob er als Ganzes trägt.
Dazu kommt das Testen auf Wirkung. Verschiedene Testhörer probieren ein Stück immer wieder vollständig bei ihren Übungen aus und geben Rückmeldung. Immer wieder muss die Komposition angepasst werden, damit ein Song nicht nur schön anzuhören ist, sondern die Balance zwischen angenehmem Hörgefühl und Wirkung hält.
Viele Stücke sind für wiederholtes Hören gedacht. Vertrautheit kann Aufmerksamkeit und Erleben verändern; daraus folgt aber weder eine Konditionierung auf eine bestimmte Wirkung noch eine stetige Wirkungssteigerung.